Geschichte des TCNÖ

 

In den Siebzigern nahm der Tennissport für breitere Schichten der Bevölkerung einen ungeahnten Aufschwung. Tennisclubs schossen aus dem Boden. Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich wurden als Stars Vorbilder im Weißen Sport, der vorher ganz und gar den Oberen Zehntausend gehörte. In den Öschelbronner Terrassenhäusern entstand 1975 der Impuls, auch in Niefern-Öschelbronn einen Tennisclub zu gründen. Der wurde mit über 200 Interessenten am 31. Mai 1976 in der alten Turnhalle des FV Öschelbronn aus der Taufe gehoben. Herbert Augenstein und Alfred Wurster bauten die Tennisplätze im Vorderen Bruchtal und die Tennishalle auf dem Gelände der abgerissenen Öschelbronner Dreschhalle. Der Tennisclub mietete sich ein. Das war in den Jahren 1977 und 1978. Der Tennissport boomte weiter. Der TC Niefern-Öschelbronn 1976 e. V. meldete nach vielen Meisterschaften in Mittelbaden bis zu zwanzig Mannschschaften für die Medenspiele. 2000 erwarb der Verein den Tennispark mit inzwischen 5 Freiplätzen und zwei "Häuschen" sowie die Tennishalle mit Tennisklause und Tennisshop.

 

Und dann? Schade. Mit dem neuen Jahrtausend geriet der deutsche und globale Tennissport in ein Wellental. Golf zog viele Tennisspieler ab und der Fußballsport eroberte die Herzen und Sinne der jungen Menschen erneut als Mannschaftssport neben anderen Ballspielen. Gegenwärtig hat es der Tennissport als Breitensport schwerer als in der Vergangenheit. Aber neue junge Talente, vor allem im deutschen Damentennis lassen hoffen.

 

Auch der TC Niefern-Öschelbronn 1976 e. V. hat mit neuen Plänen wieder Fahrt aufgenommen. Die Mitglieder engagieren sich sowohl im Mannschaftstennis als auch bei vereinsinternen Veranstaltungen. Im Bruchtal geht’s weiter. 

 

Zum Jahresende 2012 wurde die Tennishalle wegen ausbleibender Rentabilität verkauft. Die Halle wurde im Frühjahr 2013 abgerissen. Auf dem Gelände entstehen Einfamilienhäuser.